Zum ersten Mal konkurriert ein Kurzfilm mit um den Filmpreis für Kinderrechte

 

Das Unabhängige FilmFest Osnabrück präsentiert mit „Cheer Me Up“ & „Meine Homoschwester“ (Donnerstag, 19. Oktober), „Die Beste aller Welten“ (Freitag, 20. Oktober), „6A“ (Freitag, 20. Oktober) und „Sami Blood – Das Mädchen aus dem Norden“ (Samstag, 21. Oktober) eine Filmauswahl, die sich auf besondere Weise mit der Situation von Kindern in dieser Welt auseinandersetzt. Eine Jugendjury wird dabei den Gewinner des mit 2.000 Euro dotierten Filmpreises für Kinderrechte bestimmen, der vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familien der Stadt Osnabrück gestiftet wird. 

Bei Kinderrechten handelt es sind um spezifisch auf Kinder angepasste Menschenrechte, die auf besondere Weise ihre Verletzlichkeit, ihre altersbedingten Bedürfnisse und Entwicklungsmöglichkeiten berücksichtigen. Die internationale Kinderrechtscharta gilt seit 1924, doch leider werden die Kinderrechte auch heute immer noch nicht immer und überall befolgt. Auf welche unterschiedlichen Arten diese Rechte angegriffen werden können, machen die diesjährigen Filme einmal mehr deutlich. Die vier Filmprogramme, im Wettbewerb für den Preis für Kinderrechte, berichten dabei auf ehrliche und authentische Weise von den schweren Lebensumständen von Kindern. 

Die Themenschwerpunkte reichen von Entfremdung der Familie und häuslicher Gewalt, über das Aufwachsen eines Kindes unter Drogensüchtigen, festgefahrene Fronten einer Schulklasse und Mobbingvorwürfen bis hin zur Diskriminierung aufgrund der Herkunft.