Preisträger 32. Unabhängiges FilmFest Osnabrück

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger und Preisträgerinnen des 32. Unabhängigen FilmFest Osnabrück . Wir freuen uns, dass wir Eure tollen Filme zeigen durften!

Friedensfilmpreis Osnabrück

The Intruder von Leonardo di Costanzo

The Intruder

 

 

 

 

 

 

 

INHALT: Die Sozialarbeiterin Giovanna will sich in einem von der Camorra in Geiselhaft gehaltenen Vorort Neapels nicht den Umständen ergeben und verteidigt ihre mühsam aufgebaute Kunstschule vor der Einflussnahme durch die Mafia. Der Dokumentarfilmer Leonardo DiConstanzo setzt in seinem zweiten Spielfilm sein Grundthema – die filmische Auseinandersetzung mit dem organisierten Verbrechen und dessen Auswirkung auf das Leben in Neapel – fort. Und wirft mit „L’Intrusa“ unaufgeregt, aber eindringlich die Frage auf, wie weit reicht Toleranz?

Der mit 12.500 Euro dotierte Preis wird von der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur gestiftet und wurde von einer namhaften Jury übergeben: Drehbuchautorin Annette Hess, Regisseurin, Autorin und Produzentin Irja von Bernstorff und Ulrike Dotzer, Leiterin der Abteilung es deutsch-französischen Kulturkanals ARTE beim NDR.

Wir freuen uns sehr den Gewinnerfilm THE INTRUDER am Mittwoch, den 25. Oktober um 20:00 Uhr in der Lagerhalle noch einmal  zu zeigen.

 

Filmpreis für Kinderrechte

Sami Blood – das Mädchen aus dem Norden von Amanda Kernell

Sami Blood – das Mädchen aus dem Norden

 

INHALT: Der Film schildert die Geschichte eines Sami-Mädchens im Schweden des frühen 20. Jahrhunderts. Regisseurin Amanda Kernell, selbst halb-samisch, entwickelt hieraus kein typisches Historiendrama, sondern webt das schwere Thema in einen Coming-of-Age-Film ein, auf den Spuren eines cleveren, neugierigen Mädchens, von der ersten Liebe bis zur Rebellion gegen die Eltern. Dass ebenjene Mischung zugleich auch noch als visuell bezaubernde Liebeserklärung an die samische Kultur funktioniert, ist bemerkenswert.

Der Filmpreis für Kinderrechte ist mit 2.000 Euro dotiert und wird vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Osnabrück gestiftet. Eine Jugendjury aus dem Landkreis und der Stadt Osnabrück hat den Preis an Sami Blood – Das Mädchen aus dem Norden vergeben, der sich in herausragender Weise mit der Situation von Kindern und Jugendlichen in der Welt auseinandersetzt.

 

Kurzfilmpreis den Unabhängigen FilmFest Osnabrück

PIX von Sophie Linnenbaum

PIX

 

INHALT: „Immer schön lächeln!“ In einer Welt, wo das Selfie längst zum Reflex geworden ist, stellt sich die Frage, wie viel Echtheit überhaupt hinter dem inszenierten Bild steckt. Dieser Kurzfilm zeigt, dass sich das Leben nicht in Fotos von Meilensteinen der eigenen Biografie bemessen lässt.

Erstmalig wurde in diesem Jahr dieser mit 1.500 Euro dotierte Preis, gestiftet vom Studentenwerk Osnabrück, an die studentische Arbeit von Sophie Linnenbaum vergeben. Ausgewählt wurde der Kurzfilm aus neun studentischen Arbeiten von einer Jury, bestehend aus vier Osnabrücker Studenten und der Kurzfilm-Expertin Jessica Manstetten.

 

Publikumspreis „Focus on Europe“

Sami Blood – das Mädchen aus dem Norden von Amanda Kernell

Sami Blood – das Mädchen aus dem Norden

 

Auch in dieser Sektion konnte der Film der Regisseurin Amanda Kernell überzeugen – dieses Mal aber keine Jury sondern die Zuschauer! In der Sektion „Focus on Europe“ präsentieren wir europäisches Arthouse-Kino, das sich mit grenzüberschreitenden Fragestellungen der heutigen Gesellschaft in Europa auseinandersetzt.  Bereits zum 5. Mal wurde in dieser Sektion der Publikumspreis vergeben. Die ZuschauerInnen durften mit Hilfe von Stimmkarten entscheiden, welcher der neun Filme der Sektion sie überzeugt hat. Dieser ist mit 2.500 Euro dotiert und wird von der Kampagne „Mobil-E Zukunft“ gestiftet.

 

Publikumspreis für den besten Kurzfilm

Joy von Abini Gold

Joy

 

INHALT: Drei Wochen lang ist die Jugendliche Joy auf sich allein gestellt, nachdem ihre Mutter Martina nach einem Date nicht mehr nach Hause gekommen war. Eines Tages taucht die Mutter wieder auf. Fürsorge lässt sie ihr aber auch jetzt nicht zuteil werden. Ein Mutter-Tochter-Drama, das auf einer wahren Begebenheit beruht.

Das Publikum hat per Abstimmung entschieden und Joy als besten Kurzfilm gewählt. Die 500 Euro Preisgeld werden vom Studierendenrat der Universität Osnabrück gestiftet.