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Schulvorstellungen

Schulvorstellungen auf dem 30. Unabhängigen FilmFest Osnabrück

Exklusive Kinovorführungen für Schulklassen verschiedener Altersgruppen bietet das 30. Unabhängige FilmFest Osnabrück vom 7. bis 11. Oktober im Haus der Jugend. Dabei stehen aktuelle Festivalbeiträge in Originalsprache mit Untertiteln sowie deutscher Einsprache auf dem Programm. Lehrkräfte können ab sofort Termine zwischen 9 und 13 Uhr in der Zeit von Mittwoch, 7. Oktober, bis Freitag, 9. Oktober, für ihre Schulklassen buchen.

Im Jugendprogramm des 30. Unabhängigen FilmFest Osnabrück setzen sich insgesamt neun aktuelle Produktionen, die bislang nicht in den deutschen Kinos zu sehen waren, mit der Situation von Kindern und Jugendlichen an verschiedenen Orten der Welt auseinander: Der südafrikanische Beitrag „Coming of Age“ zeigt das Leben von Heranwachsenden in Afrika, während ein niederländischer Teenager in „Nena – Viel mehr geht nicht“ mit dem Todeswunsch ihres gelähmten Vaters (Uwe Ochsenknecht) konfrontiert wird. Der britische Animationsfilm „Die Melodie des Meeres“ bebildert eine uralte Legende, und die serbische Wolfskind-Geschichte „Niemandskind“ zeigt einen Jungen in den Wirren des jugoslawischen Bürgerkrieges. Ein weiterer Schwerpunkt ist in diesem Jahr das aktuelle Thema Flüchtlinge in Europa. Im Sonderprogramm „3 Shorts about Refugees“ nähern sich drei Kurzfilme auf ganz unterschiedliche Weise dem Thema: Tarek erzählt seine Fluchtgeschichte in „Tarek Chalabi“, das „Hotel California“ erzählt von jungen Flüchtlingen in Deutschland und ihren Kontakten mit der Dorfjugend. „Flotel Europa“ erzählt vom Erwachsenwerden in einer Flüchtlingsunterkunft, während der jugendliche „Abdo“ in Kairo sich in einem Umfeld bewegt, aus dem andere fliehen. Für die ganz kleinen Zuschauer gibt es ein Kurzfilm-Programm ab 4 Jahren.

Ebenso buchbar sind Vorstellungen aus der Retrospektive des 30. Unabhängigen FilmFest Osnabrück, die das Thema „Wir sind im Garten“ aus unterschiedlicher Perspektive beleuchten: Im finnischen Beitrag „Garden Lovers“ berichten Paare enthusiastisch von ihrer Gartenleidenschaft und der besonderen Bedeutung, die der Garten für ihre Zweisamkeit hat. Und auch „Vaters Garten – Die Liebe meiner Eltern“, in dem Regisseur Peter Liechti auf sehr persönliche und unterhaltsame Weise die jahrzehntelange Beziehung seiner Eltern ergründet, stellt einen spannenden Zusammenhang zwischen Gartenarbeit und Paarbeziehungen her. Mit „Mein Onkel“ und „Der Strom“ präsentiert das FilmFest zudem zwei wahre Filmklassiker aus den 1950er Jahren in seiner Retrospektive.

Zusätzlich zu den Vorstellungen stellen wir Schulmaterialien zur Verfügung, die Kontext und Informationen zu den jeweiligen Filmen zusammenfassen. Für Buchungen oder weitere Informationen zu den Filmen kontaktieren sie uns unter soeren.gaeting@ffos.net oder besuchen sie filmfest-osnabrueck.de.
Die Vorstellungen kosten 2€ pro Schüler*in. Lehrende kommen umsonst rein.

Es können Schulvorstellungen zu folgenden Filmen gebucht werden:

Flotel Europa

  „A coming-of-age story with a refugee twist.“ Die FLOTEL EUROPA war zwischen 1992 und 1994 das Zuhause des 12-jährigen Vladimirs. Gemeinsam mit …

Vaters Garten – Die Liebe meiner Eltern

  Die bereits sechzig Jahre währende Liebe seiner Eltern zueinander erscheint Peter Liechti ebenso rätselhaft, wie faszinierend. So entschied er sich dazu die beiden …

Lilet Never Happened

  Basierend auf wahren Begebenheiten fängt „Lilet Never Happened“ auf herzzerreißende Weise die Geschichte eines 11-Jährigen Mädchens ein, das Opfer der organisierten Kinderprostitution …

Garden Lovers

Der Garten als Sinnbild des Lebens, als Spiegelbild der Paarbeziehung und Psychogramm seiner Besitzer: Gepflegte Hecken, geschmackvoll arrangierte Blumenbeete, selbstangelegte Nutz- oder perfekt ausgerichtete Ziergärten künden nicht nur von viel Arbeit und einem grünen Daumen, sondern wissen manchmal auch einiges über ihre Besitzer auszusagen…

3 Shorts About Refugees

Das Flüchtlingsthema ist allgegenwärtig. Auch an den Filmschaffenden geht es nicht vorüber. In diesem Jahr hat das Unabhängige FilmFest Osnabrück unzählige Einreichungen …

Nena – Viel mehr geht nicht

  Tragikomödie über die erste Liebe und den Todeswunsch eines geliebten Menschen. Sommer 1989: Die 16-jährige Nena lebt in der Nähe der deutsch-niederländischen Grenze …

Mein Onkel

Monsieur Hulot lebt in einer Dachwohnung eines verwinkelten Mietshauses in Saint-Maure und verbringt regelmäßig Zeit mit seinem neunjährigen Neffen Gérard…

Niemandskind

Ein unter Wölfen aufgewachsener Junge wird zivilisiert, während die ihn umgebene Gesellschaft in Kriegstagen ihre unmenschliche und barbarische Seite offenbart…

Der Strom

Jahrzehnte bevor Danny Boyle mit „Slumdog Millionaire“ oder Wes Anderson mit „The Darjeeling Limtited“ den exotischen Reizen Indiens verfielen, folgten westliche Regisseure dem Ruf der rauschenden Farben des Subkontinentes…