Im Wettbewerb um den mit 2.000 Euro dotierten Filmpreis für Kinderrechte konkurrieren auf dem 27. FilmFest Osnabrück der niederländische Beitrag "Kauwboy" (empfohlen ab 10 Jahren), in dem ein Junge ein Dohlenküken großzieht, das deutsche Teenagerdrama "Weil ich schöner bin" (empfohlen ab 10) über eine Schülerin, der die Abschiebung nach Kolumbien droht, der estnische Spielfilm "Die Tochter des Friedhofswärters" (empfohlen ab 12) sowie die mexikanische Dokumentation "Agnus Dei - Das Lamm Gottes" (empfohlen ab 12) über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche.
Um den mit 1.000 Euro dotierten Kurzfilmpreis für Zivilcourage, der zum dritten Mal vom Landkreis Osnabrück gestiftet wird, konkurrieren auf dem 27. FilmFest Osnabrück sieben internationale Kurzfilme, die sich auf herausragende Weise mit der Bedeutung von Zivilcourage für unsere Gesellschaft auseinandersetzen: So zeigt der deutsche Thriller „Ferngesteuert“ einen Jugendlichen, der sich zwischen seinem Ausländer hassenden Freund und dem Mut „nein“ zu sagen entscheiden muss. In „Das Mädchen aus Gori“ aus Georgien müssen ein russischer Junge und ein georgischen Flüchtlingsmädchen auf der Schulbank nebeneinander sitzen, obwohl sie sich anfangs nicht leiden können. Ein moralisches Drama erzählt „Linie 102“ aus Deutschland: Nachdem eine Schülerin ohne Fahrschein eine Busfahrerin beschimpft hat, setzt diese sie kurzerhand auf die Straße – wo das Mädchen überfallen wird. Der experimentelle Kurzfilm „20Zwoelf“ malt aus, wie ein Deutschland ohne Pressefreiheit aussehen würde – mit Kai Pflaume als Dauerkanzler. Ein aktuelles Thema greift der französische Beitrag „Ihre Jugend“ auf: Die Räumung von Roma-Lagern vor den Toren französischer Großstädte. Die Frage nach Zivilcourage auf offener Straße wirft „Tonight is not a good night for dying“ aus dem Iran auf. Und der auf wahren Begebenheiten beruhende „Kinderleicht“ aus Deutschland zeigt Jugendliche, die das schlechte Gewissen anderer auf gefährliche Weise herausfordern.Über den Gewinner des Filmpreises für Zivilcourage entscheidet eine Jury aus Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II und der Berufsbildenden Schulen aus dem Landkreis Osnabrück. Das Kurzfilmprogramm "Skrupel? los!" ist ab 12 Jahren empfohlen.
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Das Kurzfilmprogramm "Skrupel? los!" läuft am Donnerstag, den 11. Oktober, um 17:30 Uhr im Haus der Jugend.
Weitere Informationen zu den Schulvorstellungen schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu. Sie können uns auch telefonisch unter 0541 298 24 oder per Mail unter jasmin.denys@ffos.net erreichen.

