Osnabrücker FilmForum e.V.
Lohstraße 45a
49074 Osnabrück
Tel 0541 20 20 299
Fax 0541 20 20 298
Mittwoch, 14. September 2011 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) martini|50, Martinistraße 50 Open Air im Innenhof (bei Regen im Lutherhaus) Eintritt 5 € / 4€
Die Häuser von John Lautner gehören zum Aufregendsten, was die amerikanische Architektur hervorgebracht hat.Einem unbedingten Schönheitsideal verpflichtet, wirken ihre Räume unendlich – aus der Perspektive der Bewohner, denn Lautners Architektur ist für den Menschen gemacht. Jedes Haus ist ein Kunstwerk für sich, definiert das Verhältnis von Innen- und Außenraum neu. Viele sind auch als Filmkulissen berühmt geworden: James Bond lief in den 1960ern durch das „Elrod House“, Tarantino belebte für Pulp Fiction ein „Googie“-Restaurant wieder und Colin Firth’s für den Oscar nominierte Darstellung in A Single Man wurde in der „Schaffer Residence“ gedreht.
Am 05. und 06. Oktober 2011
Ob Kino, Fernsehen, Internet, Blogs oder DVDs: Sie alle bieten zahlreiche Möglichkeiten etwas über die Welt zu erfahren. Doch zugleich wird mit jedem Bild eine Auswahl getroffen, die unseren Blick auf die Welt lenkt. Der Workshop schaut hinter die Kulissen der täglichen „Bilderflut“ und fragt welche Bilder von der Welt wir warum in unseren Köpfen haben.
Der Filmclub Baukultur startet im Mai zu seiner zweiten Auflage, nachdem er bereits 2010 erstmalig auf großes Interesse gestoßen war. An vier Abenden vom 3. bis 25. Mai 2011 präsentiert der Filmclub Baukultur aktuelle Architekturfilme in Osnabrücker Erstaufführung bzw. Deutschlandpremiere. Die Veranstaltungen finden in exponierten Räumen hoher Osnabrücker Gebäude statt und bieten ein Filmerlebnis in ungewöhnlicher Atmosphäre.
Dem Mutigen gehört die Welt. Das ist ein schöner Satz - der aber offenlässt, welche Welt gemeint ist. Die Welt, so wie sie ist? Oder die Welt, wie sie sein könnte? Die zehn Filme des Festivals ueber Mut belegen, dass Mut stets der Mut zur Veränderung des Bestehenden ist. Mut setzt voraus, dass die oder der Einzelne die Gegebenheiten kritisch betrachtet und für sich bestimmt: Etwas muss sich ändern!
Film bietet wie kein anderes Medium die Möglichkeit Bilder aus einer fremden Welt zu vermitteln. Doch mit jedem Bild wird nur ein Ausschnitt der Wirklichkeit gezeigt, der unseren Blick auf die Welt lenkt. Zum dritten Mal bietet das FILMFEST deshalb einen Workshop zum Thema Filmästhetik und Filmrezeption an, der sich mit der Frage beschäftigt, wie Filme mit der Wirklichkeit umgehen und wie wir selbst die Wirklichkeit, speziell die der Entwicklungsländer, durch die Medien wahrnehmen.
Nun ist es endlich soweit: „Osnabrück im Film – Ein Rückblick in fünf Kapiteln 1926 – 1966“, das Kompilationsvideo aus Archivfilmen zur Stadtgeschichte, erscheint erstmals auf DVD.
"Osnabrück im Film" lädt den Zuschauer zu einer bewegten Reise durch die Stadtgeschichte der Jahre 1926 – 1966 ein, zum Wiedererkennen und Neuentdecken.
Das Archiv wurde Ende 1994 mit dem Ziel ins Leben gerufen Filme aus der Region Osnabrück zu erfassen und auszuwerten.
Inzwischen bietet das Archiv eine einmalige Sammlung der visuellen Geschichte der Region. Es umfasst Filme von den 20er bis zu den 70er Jahren, wobei deutliche Schwerpunkte in den 30er und 50er Jahren liegen. Qualität und Inhalt der Filme umfassen ein breites Spektrum von Amateuraufnahmen der Familie bis hin zu (semi-) professionellen Stadt- und Firmenporträts.
„Engländer lassen sich gut filmen. Sie ignorieren einfach die Kamera und sagen auf rhetorisch höchstem Niveau die größten Gemeinheiten: „We don´t want that Jazz!““, so der Regisseur Jörg Adolph.
Mehrere Jahre lang begleitet er für seinen Film "Lost Town" zwei junge Architekten, die gerade ihr Studium abgeschlossen haben, als sie einen internationalen Architekturwettbewerb gewinnen. Ihre Idee ist so einfach wie gut: An der strukturschwachen Ostküste Englands soll ein Wahr- zeichen gebaut werden, das die Küstenerosion und die dahinter wirkenden Naturgewalten veranschaulicht und Touristenströme anlockt - Eine Skulptur aus gigantischen Edelstahl-Stelen im Meer, deren Silhouette eine vor vielen hundert Jahren versunkene Kirche nachbildet. Ein dramatisches Symbol für versunkene Orte. Doch was nun? Wie realisiert man als Berufsanfänger ein Kunstprojekt, das einige Millionen Euro kostet und bei dem jeden Tag neue Probleme auftauchen? Und das alles in einem Land mit ausgesprochen eigensinnigen Bewohnern? Denn auch wenn sich die britische Küste in permanenter Veränderung befindet, wird Veränderung hier nicht unbedingt willkommen geheißen.
Ein Langzeit-Dokumentarfilm über ein faszinierendes Architekturprojekt und die Zeit der ersten Berufsträume. Ein Film über Küstenerosion und die unvermeidlichen Erosionsprozesse im (Berufs-)Leben.
Termin: 31. März 2010, 20 Uhr
Ort: Martini|50 forum für architektur und design, Martinistraße 50, 49078 Osnabrück
Eintritt: 5 €/ ermäßigt 4 €
Als „Subkukultur für Erwachsene“ bezeichnet Jörg Frenzel vom Organisationsteam zurecht den Filmclub, der für den dritten Teil eine äußerst inspirierende Location gefunden hat. Filmreif präsentiert sich die Baukultur hoch über den Dächern der Stadt.
Der dritte Teil der Veranstaltungsreihe zeigt am 24. März 2010, um 20 Uhr im ehemaligen Restaurant "Mondo", Neumarkt 7 (6. Etage) allerdings keinen Krimi, sondern die amüsant, geistreich und unter- haltende Dokumentation "Sketches of Frank Gehry" des Oscar Preisträgers Sydney Pollack.
Über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitete der Regisseur den Architekten Frank Gehry mit einer handlichen DV-Kamera. Er führte Gespräche mit Weggefährten, Bauherren, Lehrmeistern und Widersachern, beobachtete seinen Protagonisten in Arbeitssituationen und privaten Begegnungen. Daneben verführt „Sketches of Frank Gehry“ mit virtuosen Sequenzen, die die Fremdheit und haptische Qualität von Gehrys Arbeiten unmittelbar transportieren. Zu den Mitwirkenden vor der Kamera gehören u.a. der Schauspieler Dennis Hopper, der Musiker Bob Geldof, der Architekt Philipp Johnson, der Künstler Julian Schnabel und der ehemalige Walt-Disney-Chef Michael Eisner.
Zum Abschluss laden die Veranstalter (bei gutem Wetter auf die Dachterrasse) zu einer ungezwungenen Diskussion über Baukultur, Stadtentwicklung und die Arbeit von Architekten ein.
Termin: 24. März 2010, 20 Uhr
Ort ehemaliges Mondo, Neumarkt 7
Eintritt: 5 €/ ermäßigt 4 €
Nach der unerwartet großen Resonanz mit über 100 Besuchen beim Auftakt verwandelt der Filmclub Baukultur - eine Kooperation von martini|50 Forum für Architektur und Design und dem UNABHÄNGIGEN FILMFEST OSNABRÜCK den nächsten Raum in ein temporäres Kino.
Der zweite Teil der vierteiligen Veranstaltungsreihe präsentiert am 17. März 2010 um 20 Uhr in der Dielinger Straße 29 (Erdgeschoss, ehem. China Restaurant) die Dokumentation „Schindlers Häuser“. Im Film portraitiert der Berliner Regisseur Heinz Emigholz 40 Bauwerke des österreichisch-amerikanischen Architekten Rudolph Schindler aus den Jahren 1921-1952. Alle Aufnahmen zum Film wurden 2006 in Los Angeles gemacht und bilden ein aktuelles Porträt städtischen Wohnens in Südkalifornien, wo Schindler mit seiner pionierhaften Arbeit einen eigenen Zweig der architektonischen Moderne entwickelte.
Prof. Dirk Manzke von der FH Osnabrück gibt vorab eine Einführung in das Leben und Werk von Rudolf Schindler.
Zum Abschluss laden die Veranstalter zu einer ungezwungenen Diskussion über Baukultur, Stadtentwicklung und die Arbeit von Architekten ein.
Termin: 17. März 2010, 20 Uhr
Ort: Dielinger Straße 29, (Erdgeschoss, ehem. China Restaurant)
Eintritt: 5 €/ ermäßigt 4 €