Im Programm ist der deutsche Oscar-Gewinner „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart aus dem Jahr 1992 zu sehen, der sich auf humorvolle Weise mit den Auswirkungen von Rassismus auseinandersetzt. Das stille Drama „Spielzeugland“ (2008) von Jochen Alexander Freydank hingegen schildert bewegend, was Verfolgung und Krieg mit Familien und Freundschaften anrichtet. Absurd bis abstrakt geht es um Nationalismus und Gewalt in den Kurzfilmen „Die Grenze“ (1995, Regie: Franz Winzentsen), „Das Ei“ (1993, Regie: Hans Georg Andres) und „Das Translator“ (2011, Regie: Dorit Kiesewetter, Carsten Knoop). Im Gewand eines aufwendigen Science-Fiction-Thrillers und basierend auf der Kurzgeschichte „Shooting an Elephant“ von George Orwell zeichnet schließlich der dänische Beitrag „Peaceforce“ (2011, Regie: Peter Gornstein) das Bild einer von Bürgerkrieg und Chaos zerrütteten Gesellschaft. Die Filmpräsentation findet im Rahmen der Veranstaltung „BilderMacht – widerstehen! Antikriegstag 2012“ des DGB Osnabrück-Emsland am 1. September von 12 bis 16 Uhr im DGB-Gewerkschaftshaus, August-Bebel-Platz 1, statt. Die Kurzfilmprogramme starten jeweils um 13 Uhr und um 14.30 Uhr. Bild: Cyron Melville in „Peaceforce“ (Dänemark 2011) / Bildquelle: Misofilm
FilmFest präsentiert internationale Kurzfilme zum Antikriegstag
Internationale Kurzfilme, die sich mit der Entstehung von Gewalt und Krieg auseinandersetzen, präsentiert das FilmFest Osnabrück in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) zum Antikriegstag am 1. September im DGB-Gewerkschaftshaus in Osnabrück.

"Peaceforce" (Quelle: Misofilm)
