Vom 10. bis 14. Oktober lädt das Unabhängige FilmFest Osnabrück in die Lagerhalle, das Filmtheater Hasetor und in das Haus der Jugend ein, um internationales Kino am Puls der Zeit zu entdecken. Im 27. Jahr seines Bestehens zeigt das Festival über 60 Produktionen aus aller Welt, einige von ihnen – wie das chilenische Drama „Anonym“ oder die polnische Dokumentation „Resettlement“ – sind erstmals in Deutschland zu sehen. Gemäß dem Profil des FilmFest Osnabrück, das mit engagiertem, unabhängig produziertem Kino gesellschaftliche Diskussionen anstoßen will, orientieren sich zahlreiche Beiträge am aktuellen Weltgeschehen: So reist im dänischen Beitrag „Der Botschafter“ ein Journalist unter falschem Namen in die zentralafrikanische Republik Liberia, um das dortige System der Korruption bloßzulegen. „Verwundete Erde“ aus Frankreich – mit Ex-Bond-Girl Olga Kurylenko in der Hauptrolle – stellt anhand der Auswirkungen des Tschernobyl-Unglücks auf ein Dorf in der Ukraine die Frage nach einer hoffnungsvollen Zukunft in Europa. Eröffnungsfilm ist der österreichische Spielfilm „Spanien“ von Anja Salomonowitz, der in stilisierten Tableaus von Abhängigkeit und Freiheit in der globalisierten Welt erzählt. „Unser abwechslungsreiches Programm zeigt eindrücklich, wie Filmschaffende zu den drängenden Fragen unserer Zeit Stellung beziehen und sich bildgewaltig zu Wort melden“, sagt Florian Vollmers, Leiter des 27. FilmFest Osnabrück. „Zugleich bietet das FilmFest trotz gewichtiger Themen auch Kino, das Spaß macht und von der warmherzigen Komödie übers mitreißende Drama bis zur anspruchsvollen Dokumentation für verschiedene Geschmäcker Filme präsentiert.“





